


Kennen Sie das Gefühl unverstanden zu sein? In herausfordernden Lebensabschnitten, in Entwicklungsphasen oder in Umbrüchen, fühlen wir uns oft überfordert, unverstanden – oder finden keine Worte für das, was uns bewegt.
Doch manchmal braucht es keine Worte. Ich kenne dieses Gefühl – weiß, wie heilsam es sein kann, wenn jemand einfach da ist – still, zugewandt, ohne Erwartungen.
Genau hier setzt tiergestützte Intervention an. Dort, wo ein bisschen Fellwärme, bedingungslose Zuneigung, Sicherheit und Akzeptanz so viel wertvoller sind, als jedes Wort. Hunde kommunizierten von Herz zu Herz und wo sind wir empfänglicher als in unseren Herzen? Sie urteilen nicht, sie sind einfach da. In einer Welt, die oft fordert, dass wir funktionieren, erinnern uns Hunde daran, dass es reicht, einfach zu sein.
Als zertifiziertes Therapiebegleithundeteam schenken Finn und ich genau das: Das stille Gefühl verstanden zu sein. Gut zu sein, genau so, wie wir sind.
Zertifiziert – von Herz zu Herz
“Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund” – Hildegard von Bingen.
Mir gefällt der Gedanke! Der Gedanke, dass ein bisschen Fellwärme, bedingungslose Zuneigung, Sicherheit und Akzeptanz so viel wertvoller sind, als jedes Wort – heilsam. Genau hier beginnt unsere Arbeit.
Als geprüftes Therapiebegleithunde-Team arbeiten wir auf fachlich fundierter Basis. Unsere sechsmonatige Ausbildung umfasste umfangreiche Theorie- und Praxiseinheiten und ist vom DBTB e. V. anerkannt. Wir unterliegen einem klar definierten Hygieneplan – und selbstverständlich der Schweigepflicht.
Wirkung von Tiergestützter Arbeit
Mit Finns sanfter, aufgeschlossener Art wird er schnell zum Brückenbauer – zwischen KlientInnen, Fachkräften und ihrer Umgebung. Als „Co-Therapeut“ kann Finn gezielt die Arbeit von Pflege, Pädagogik und Therapie bereichern. Gerne stimmen wir unsere Einsätze mit dem Fachteam ab – um therapeutische Ziele und Bedürfnisse wirksam und einfühlsam zu unterstützen.
Was fast magisch scheint, ist wissenschaftlich erwiesen. Zahlreiche Studien belegen die Wirkung von Therapiehunden – sowohl bei KlientInnen als auch bei Fachkräften:
Wirkung von Tiergestützter Arbeit
- Senkung des Blutdrucks
- Reduktion von Unruhe & Stress
- Förderung der emotionalen Stabilität
- Stärkung der sozialen Interaktion, Kontakt-
fähigkeit & Selbstwirksamkeit - Unterstützung beim Öffnen & Vertrauen
- Steigerung der Lebensfreude & Mobilität
- Motivierend, aktivierend & heilend
Einsatzmöglichkeiten im Überblick
Tiergestützte Intervention ist vielseitig einsetzbar – gerne stimmen wir unsere Einsätze individuell auf Ihre Einrichtung und Bedürfnisse ab.
- Tiergestützte Impulse zur emotionalen Entlastung im Alltag & Stressreduktion
- Begleitung sensibler Lebensphasen
- Angst vor Hunden sanft begegnen
- Vertrauens- & Beziehungsarbeit
- Bewegungsanreize durch gemeinsame Aktivität mit dem Hund
- Förderung nonverbaler Kommunikation
- Teambegleitung / tiergestützte Impulse für Fachkräfte
- Tiergestützte Impulse in Therapie, Pädagogik & Pflege
- Einzelbesuche im Zimmer oder am Bett
individuelle Ansprache, Nähe und Beziehung im geschützten Rahmen - Gruppenangebote mit Aktivierung, Bewegung & Begegnung
gemeinsame Diskussionen, Denksportaufgaben, Mitmachgeschichten oder Rituale – gerne auch mit Schwerpunkt Trauer & Verlust - Demenzsensibles Arbeiten & Demenzprävention
z. B. Leckerli-Versteck-Spiele, „Ich-packe-meinen-Koffer“, aktivierende Impulse für Erinnerung, Sprache und soziale Teilhabe im Alltag - Biografie-Arbeit & persönliche Erinnerungsimpulse
Gespräche, Gerüche, Berührungen und hundebezogene Erinnerungshilfen - Gedächtnis-, Konzentrations- & Wahrnehmungsübungen
einfache tiergestützte Aufgaben, die Denken, Fühlen und Beobachten anregen - Tiergestützte Förderung von Fein- & Grobmotorik
z. B. durch Füttern, Bürsten, Ballrollen, Leckerli-Balancieren - Verbale Aktivierung & Kommunikation stärken
z. B. durch das Erteilen von Trainingskommandos - Emotionale Stabilisierung bei Unruhe, Angst oder Rückzug
Erdung durch ruhige Interaktion mit dem Hund - Tiergestützte Begleitung bei Trauer, Abschied & am Lebensende
wärmende Nähe, emotionale Unterstützung und einfaches Dasein – wenn Worte fehlen
- Leseförderung mit Hund („Lesehund“)
angstfreies Vorlesen, Sprachmotivation & Konzentration stärken - Sozialtraining in Kleingruppen
Empathie entwickeln, Nähe zulassen, eigene Grenzen erkennen - Tiergestützte Förderung bei ADHS, Autismus & Angst u. v. m.
Impulskontrolle, Selbstwahrnehmung & Stressregulation unterstützen - Tiergestützte Projektwochen & AGs, Verantwortung & Gefühl
Themenschwerpunkte z. B. sicherer Umgangs mit Hunden, Achtsamkeit, Freundschaft - Einzelbegleitung für Kinder mit emotionalem Bedarf
Beziehungsaufbau, Stabilisierung & Selbstwertstärkung
- Stärkung von Selbstwirksamkeit & Selbstbewusstsein
durch Handlungserfolge, Verantwortung & direkte Rückmeldung vom Tier - Wahrnehmungstraining über Nähe, Kontakt & Berührung
z. B. Fell spüren, Reaktionen beobachten, Blickkontakt halten - Struktur & Sicherheit im Alltag
durch wiederkehrende Besuchsrhythmen, klare Abläufe und Rituale, die Orientierung und emotionale Stabilität geben - Entlastung bei Reizüberflutung & emotionale Regulation
Rückzugsmomente, Erdung durch ruhige Interaktion mit dem Hund - Bewegungsangebote in Interaktion mit dem Hund
z. B. Leckerli reichen, Leine führen, Hindernisse überwinden - Unterstützung in der (nonverbalen) Kommunikation
Blickkontakt, Gestik & Körpersprache bewusst einsetzen
